17. Mai 2021 - von Mathias Maurer und Simon Tobler, torck capital management AG

Am Vorabend eines neuen Superzyklus

Krypto ist in aller Munde. Der Preisanstieg von Bitcoin und anderen Kryptoassets seit Anfang dieses Jahres hat das Interesse an dieser noch jungen Anlageklasse wieder angefeuert. Immer mehr Banken und institutionelle Investoren geben bekannt, dass sie den Einstieg planen. 

In den vergangenen Jahren waren wir, Mathias Maurer und Simon Tobler, der Kryptowelt stark verhaftet. Als treibende Kräfte haben wir die Schweizer Kryptoszene mitgestaltet. Nun aber haben wir mit torck capital management die Segel neu gesetzt und sind mit voller Überzeugung in den Rohstoff-Sektor eingetreten.

Warum dieser Schritt, wo doch die Musik gerade im Bereich der Kryptoassets spielt? Immerhin waren Rohstoffe nun lange Zeit gebeutelt und gerade Gold und andere Edelmetalle scheinen ihren Glanz und die Aufmerksamkeit an Kryptos zu verlieren.

Prime Time für Rohstoffe

Genau hier liegt der Grund für den Wechsel. Angesichts der gegenwärtigen Krypto-Euphorie ist nun der ideale Zeitpunkt gekommen, sich neuen Opportunitäten zuzuwenden. Jetzt, wo die Banken kommen, gilt es antizyklisch umzusatteln. Rohstoffe, allen voran die Edel- und Basismetalle, bieten hierfür die lukrativsten Chancen!

Im Zuge der Corona-Pandemie haben die monetären Metalle im vergangenen Jahr einen regelrechten Schub erlebt. So ist Gold im August 2020 mit einem Preis pro Unze von über 2'000 US-Dollar auf ein neues Allzeithoch geklettert. Seither hat das gelbe Edelmetall konsolidiert und mit der 1’700-US-Dollarmarke wohl einen guten Boden gefunden, von wo aus es kurz- bis mittelfristig einen neuen Angriff auf das Allzeithoch von vergangenem Sommer ansetzen wird.

Nach dem Flash-Crash im März vor einem Jahr richtig durchgestartet sind vor allem die Industriestoffe. Der Preischart von Holz für die vergangenen Monate stellt denjenigen von Bitcoin bei weitem in den Schatten. Aber auch die Basismetalle haben eine ordentliche Performance hingelegt. So kletterte Kupfer diesen April auf einen Jahrzehntehöchststand. Industriemetalle wie Kupfer, Zink, Aluminium oder Eisen profitieren derzeit von den riesigen Infrastrukturprogrammen, welche die Staaten auf der ganzen Welt zur Stützung und Erholung ihrer Volkswirtschaften angekündigt haben.

 

Der Umschwung hat begonnen

Wir von torck capital management sind der Überzeugung, dass die Nachfrage nach Basis- und Edelmetallen hoch bleiben wird. So sind die jüngsten Preisanstiege als Hinweise auf den Beginn eines neuen «Commodity Super-Cycle» zu werten, der mit hoher Wahrscheinlichkeit ein paar Jahre andauern wird. Denn wie die Geschichte zeigt, bewegen sich Rohstoffe stets in relativ langen Zyklen.

In den 1990er-Jahren war man der Meinung, der Aufstieg der «New Economy» würde das Ende der Rohstoffabhängigkeit bedeuten. Mit dem Beginn des Golfkrieges 1991 schlitterten die Rohstoff-Preise in einen Bärenmarkt. Erst das Platzen der Dotcom-Blase im Jahr 2000 setzte dem Bärenzyklus ein Ende und brachte einen bullischen Superzyklus auf den Weg. Selbst die Finanzkrise 2008 konnte Gold und Silber vorerst nicht stoppen. Nach einem sogenannten «Echo-Run» kühlten die Edelmetalle erst im Sommer 2011 ab und es begann eine längere Phase der Underperformance. Diese wurde unserer Auffassung nach letztes Jahr beendet.

 

Getrieben durch die Geldflut

Der uns bevorstehende «Super-Cycle» markiert den Übergang von einem deflationären zu einem reflationären Umfeld. Als Antwort auf die Coronakrise sind Fiskal- und Geldpolitik heute so expansiv wie kaum jemals zuvor. Die staatlichen Rettungsmassnahmen aller Länder belaufen sich auf über 10 Billionen US-Dollar. Die Zentralbanken ihrerseits haben ihre Bilanzen ebenfalls enorm ausgeweitet. Vor der Krise waren die Bilanzen von FED, EZB, BOJ und PBOC zusammen schon 20 Billionen US-Dollar gross. Heute besitzen sie gemeinsam Vermögenswerte im Wert von fast 30 Billionen US-Dollar. Gekauft wurden diese Assets mit neugeschöpftem Geld. Auch Banken haben ihre Einlagen enorm vergrössert. Das Geldmengenaggregat M1, das die gesamte Bargeldmenge und alle Bankeinlagen umfasst, hat sich in den USA seit Ausbruch der Corona-Krise verfünffacht.

Diese ungeheuren Geldmengen bahnen sich nun nach und nach ihren Weg in die Wirtschaft. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist der US-Konsumgüterpreisindex im April 2021 um 4,2 Prozent gestiegen und verzeichnet somit den grössten Anstieg seit September 2008.

Diese Geldflut wird angesichts der Opportunitätskosten von Bareinlagen in Vermögenswerte fliessen müssen. Anleihen werden nach wie vor davon profitieren, auch wenn die gigantische Verschuldung von Staaten und Unternehmen für einen Anstieg der Anleiherenditen sprechen würde. Zu erwarten ist, dass es aus der Nullzinsfalle kein Entkommen gibt und uns Negativzinsen erhalten bleiben. Insbesondere Gold wird von derartigen Entwicklungen profitieren!

Gefragter denn je  

Wirtschaftspolitisch wurden in den letzten Jahren wichtige Weichen gelegt, welche eine fortlaufende, intensivierende Nachfrage nach Basismetallen wie beispielsweise Nickel, Aluminium, Eisen, Kupfer oder Kobalt generieren wird. Letztere werden alle bei der Herstellung von Elektrofahrzeugen und deren Batterien benötigt und diese Industrie wird in den kommenden Jahren gut laufen, ist doch der Übergang vom Verbrennungsmotor hin zum Elektroantrieb in vollem Gange. Ebenso rückt Uran wieder in den Fokus, zumal vor allem in Asien und Russland viele neue Atomkraftwerke gebaut werden.

Ebenfalls zu nennen ist Silber, das besonders spannend ist, weil es eine duale Funktion innehat. So existiert für Silber nach wie vor eine monetäre Nachfrage, weshalb eine Korrelation zu Gold besteht. Oftmals ist es gar so, dass wenn Gold im Preis steigt, Silber noch einen stärkeren Preisanstieg verzeichnet. Gleichzeitig ist Silber auch ein Industriemetall. Aufgrund der fortschreitenden Elektrifizierung ist somit auch ein Anstieg der Silbernachfrage über die nächsten Jahre zu erwarten. Egal ob Elektroauto oder Solarpanel, sie alle beinhalten Silber. Die grüne Revolution ist somit auch eine silberne. 

Torck capital management ist mit seinen Produkten ideal auf diesen bevorstehenden Super-Cycle aufgestellt. Die monetäre als auch die industrielle Komponente werden beide abgedeckt So kann der Superzyklus vollumfänglich zum grösstmöglichen Vorteil des Anlegers ausgeschöpft werden. Der Fokus liegt auf den Junior Mining Stocks, da hier die Relation von Risiko und Ertrag ideal ist. Mit dem entsprechenden Netzwerk für den Zugriff auf Informationen und Fachkenntnis, sind die Chancen auf gute Renditen sehr gross. Dank unserer Erfahrung und unserem Netzwerk sind wir bestens aufgestellt und wissen, worauf es zu achten gilt, um schliesslich die Perlen unter den Junior-Minenaktien herauszufiltern.